Lieferando 13–30 %: was Restaurants wirklich zahlen.
Aufschlüsselung der Lieferando-Tarife mit Beispielrechnungen für 4 typische Restaurant-Größen. Plus Ersparnis bei Wechsel zu Menüheld Flatrate.

Wie viel Provision nimmt Lieferando?
Lieferando berechnet zwischen 13 % und 30 % Provision pro Bestellung. Der häufige Standardsatz liegt bei 13 % für reine Plattform-Listung, 14 % bei Lieferando-Lieferung, bis zu 30 % bei Premium-Platzierung. Bei 300 Bestellungen à 28 € im Monat (13 %-Tarif) = 1.092 €/Monat = 13.104 €/Jahr Provision. Direct-Order mit Menüheld kostet 299 €/Monat fix — Ersparnis: ~9.500 €/Jahr.
Lieferando-Tarife im Detail
Lieferando arbeitet mit gestaffelten Provisionssätzen je nach Service-Umfang. Aktuelle Sätze (2026):
- 13 % — reine Plattform-Listung, du lieferst selbst
- 14 % — Lieferando-Lieferung (Scoober-Fahrer)
- 16 % — Lieferando-Lieferung + erweiterte Sichtbarkeit
- 30 % — Top-Premium-Platzierung (erster Treffer in der Stadt)
Wichtig: Die Provision wird auf die Gesamtsumme inklusive Trinkgeld berechnet. Wenn ein Customer 30 € bestellt + 3 € Trinkgeld = 33 € Basis × 13 % = 4,29 € Provision pro Bestellung.
4 Szenarien — echte Zahlen
Beispielrechnungen für 4 typische Restaurant-Größen. Direct-Order mit Menüheld Pro = 299 €/Monat (3.588 €/Jahr) fix, egal wie viele Bestellungen.
| Szenario | Lieferando/Jahr | Menüheld/Jahr | Du sparst/Jahr |
|---|---|---|---|
Kleine Pizzeria 150 Best. × 22 € × 13 % | 5.148 € | 3.588 € | +1.560 € |
Mittelgroßes italienisches Restaurant 300 Best. × 28 € × 13 % | 13.104 € | 3.588 € | +9.516 € |
Asiatisches Restaurant 600 Best. × 32 € × 14 % | 32.256 € | 3.588 € | +28.668 € |
Großer Burger-Laden Premium 1000 Best. × 18 € × 30 % | 64.800 € | 3.588 € | +61.212 € |
Was die Tabelle nicht zeigt
Die direkte Provisions-Ersparnis ist nur Teil der Story. Was Lieferando zusätzlich kostet:
- Premium-Werbeplatzierungen. „Bevorzugter Anbieter"-Slots im Maps + In-App. Kosten extra oben drauf, oft 200–800 €/Monat.
- Customer-Daten. Bei Lieferando gehören die Daten dem Marktplatz, nicht dir. Reaktivierungs-Email-Listen sind unmöglich.
- Eigene Marke. Im Marketplace bist du eine Karte unter vielen. Bei Direct-Order via Menüheld läuft alles unter deiner Domain.
- Auszahlungs-Rhythmus. Lieferando rechnet wöchentlich ab. Stripe (via Menüheld) zahlt täglich aus — Liquidität bleibt im Restaurant.
Wann lohnt der Wechsel zu Menüheld?
Ab ~75 Bestellungen pro Monat ist Menüheld Start (149 €) günstiger als Lieferando bei 13 %. Bei Premium-Platzierung (30 %) lohnt sich der Wechsel ab ~30 Bestellungen pro Monat.
Realistisch: die meisten Restaurants nutzen Menüheld + Lieferando parallel. Lieferando bleibt für Neukunden-Akquise aktiv, Menüheld läuft als Direct-Order-Kanal für Stammkunden. Nach 2–3 Monaten siehst du das Verhältnis Richtung Menüheld kippen.
Bereit den Provisions-Ausstieg zu rechnen?
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